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Naturstofflexikon

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Agaricus blazei murrill

Der Agaricus blazei murrill (ABM) stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald und hat als Heilpilz eine relativ junge Geschichte. Erst seit etwa 35 Jahren wird der Pilz von der Wissenschaft zur Kenntnis genommen. Der Agaricus blazei murrill zählt zu der Gruppe der Vitalpilze und ist gerade im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen „Brasilianischer Mandelegerling“ bekannt. Neben den nachgewiesenen antikanzerogenen Eigenschaften werden zur Zeit vor allem die immunmodulierenden, antiallergischen, antidiabetischen und antiviralen Wirkungen des Pilzes erforscht. ABM zeichnet sich durch eine ausgewogene Konzentration wertvoller Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren sowie durch einen hohen Anteil an Polysacchariden aus. Die Anwendungsgebiete des Heilpilzes umfassen Allergien, Autoimmunerkrankungen, Immunschwäche, Infektionen, Krebsprävention und begleitende Krebstherapie bei Strahlen- und / oder Chemotherapie.

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Alginsäure

Alginsäure ist ein Polysaccharid aus den Zellwänden der Braunalgen. Im Magen nimmt die Alginsäure in Kontakt mit der Magensäure Wasser auf und bildet eine zähflüssige, teilweise schaumige Schicht. Das Polysaccharid wird nicht verstoffwechselt und eine schützende physikalische Barriere entsteht. Der „Alginsäure-Schaum“ bildet einen Film auf der Schleimhaut des Magens und der Speisröhre und vermindert somit einen Reflux.

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Alpha-Liponsäure

Die Alpha-Liponsäure (Thioctsäure) ist als einziges Antioxidans in der Lage, sowohl in wasserlöslicher als auch in fettlöslicher Umgebung zu wirken. Die Säure hilft dem Organismus dabei oxidativen Stress zu reduzieren und ist essentiell für die Energieproduktion innerhalb der Mitochondrien, wobei sie durch ihre Schwefelstruktur antioxidativ gegen freie Radikale wirken kann. Durch Ihre wasser- und fettlösliche Eigenschaft kann sie effektiv durch die Zellmembranen jeder Zelle des Organismus diffundieren. Sie geht mit Schwermetallen wie Arsen, Blei, Quecksilber und Cadmium chemische Verbindungen ein, die dadurch vom Körper ausgeschieden werden können. Ferner unterstützt und regeneriert die Alpha-Liponsäure andere Antioxidantien wie Vitamin E, C, Co-Enzym Q10 und das Tripeptid Glutathion. Die Alpha-Liponsäure hilft bei der Reparatur der oxidierten DNS und wird besonders präventiv bei Beschädigungen des Genoms, welche für den Alterungsprozess und Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden, eingesetzt. Untersuchungen belegen die Wirksamkeit der Alpha-Liponsäure gegen Diabetes Typ 2, Arteriosklerose und Zellalterung.

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Amlabeeren-Extrakt

Die Beere wird auch indische Stachelbeere genannt und ist in Indien bekannt für ihren hohen Vitamin C Gehalt und die starke antoxidative Wirkung. Amlabeeren-Extrakt enthält eine hohe Anzahl an Polyphenolen, Bitterstoffen und ferner Eisen, Betacarotin, Calzium, Pektine, Vitamin E, Vitamin B3 und das Enzym Superoxiddismutase (SOD), welches freie Radikale unschädlich macht. In der indischen Kultur wird die Amlabeere zur Behandlung von Diabetes, Husten, Asthma, Bronchitis, Kopfschmerzen, Augenbeschwerden, Verdauungsstörungen und Übersäuerung eingesetzt. wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die antioxidative, blutdruckstabilisierende, antibakterielle, entzündungshemmende und antidepressive Wirkung der Amlabeere.

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Amylase

Amylase ist ein Enzym, das in der Bauchspeicheldrüse und den Speicheldrüsen vorkommt. Die primäre Aufgabe der Amylase ist die Verdauung der Kohlenhydrate. Der größte Teil des Enzyms wird in den Verdauungstrakt ausgeschüttet und macht somit die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate für den Körper verwertbar. Amylase wird als Ersatz von Verdauungsenzymen bei Verdauungsbeschwerden infolge einer Bauchspeicheldrüsenfunktionsstörung (wie beispielsweise bei der chronischen Pankreatitis) eingesetzt, um die Nahrungszersetzung zu unterstützen und die mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate zu spalten.

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Angelika (Arznei-Engelwurz)

Die Arznei-Engelwurz oder Echte Engelwurz (Angelica archangelica) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist ubiquitär in den gemäßigten Breiten auf der Nordhalbkugel verbreitet und nur die Wurzel wird als Volksarzneipflanze verwendet. Die zerkleinerte, getrocknete Wurzel enthält als Wirkstoffe vor allem ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe sowie Furanocumarine, Harze, Wachs und Pektin. Die ätherischen Öle regen mit den Bitterstoffen den Appetit/die Gallensaftsekretion an und wirken verdauungsfördernd und entkrampfend. Bei Husten wird Angelika krampflösend eingesetzt und bei Rheuma äußerlich.

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Anis

Anis gilt seit hunderten von Jahren als eines der besten und wirksamsten Naturheilmittel zur Regulierung des Darms. Durch die scharfen ätherischen Öle von Anis werden die Drüsen des Magen-Darm-Traktes angeregt. Anistee wird daher bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. In Anis sind unter anderem folgende Stoffe enthalten: Anethol, das in der Lunge schleimlösend, schwach antibakteriell und krampflösend wirkt; Anissäure mit antiseptischer Wirkung; Acetaldehyd mit gefäßerweiternder Wirkung; Acetylcholin mit wichtigen Funktionen für das Nervensystem z.B. zur Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel: Azulen mit entzündungshemmender Wirkung: Bor, Kupfer und Vitamin C.

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Arganöl

Arganöl besteht zu 80% aus ungesättigten Fettsäuren, die sich grundlegend aus Linolsäure und Oleinsäure zusammensetzen. Arganöl ist eine wirkungsvolle Antioxidans und die im Arganöl vorkommenden Sterine hemmen die Cholesterinaufnahme im Darm, womit durch die verminderte Resorption des Cholesterins die Blutfettwerte gesenkt werden, was einen präventiven Einfluss gegen Arteriosklerose hat. Ferner wurde dem Arganöl eine immunregulierende Wirkung nachgewiesen und es hemmt nachweislich durch den hohen Vitamin-E-Gehalt das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Darüber hinaus unterstützt das Vitamin E die Wundheilung und Regeneration der Haut.

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Astaxanthin

Astaxanthin ist ein antioxidatives Carotinoid, das Meerestieren wie Algen und Krebsen die rötliche Farbe verleiht und wirkungsvoller als das Betacarotin in Gemüsen wie z.B. Karotten ist. Das Carotinoid schützt die Meerestiere vor schädlichen Umwelteinflüssen und ist auch vom menschlichen Organismus resorbierbar. Astaxanthin hat ‒ im Gegensatz zu vielen Antioxidantien ‒ die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und das Gehirn und die Nerven des zentralen Nervensystems effektiv vor Entzündungen und freien Radikalen zu schützen. Diese Eigenschaft hilft dem Carotinoid ebenfalls die Blut-Retina-Schranke zu überwinden und direkt in der Netzhaut für einen antioxidativen und entzündungshemmenden Schutz des Auges zu sorgen. Darüber hinaus verteilt sich das Astaxanthin effektiv im gesamten Organismus und kann dadurch jede Körperzelle effizient vor den degenerativen Oxidationen der freien Radikale schützen.

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Biotin

Biotin ist ein wasserlösliches, essentielles Vitamin und wird unter der Bezeichnung Vitamin B7 oder Vitamin H dem Vitamin-B-Komplex zugeordnet. Biotin unterstützt als Co-Enzym wichtige Prozesse im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und fördert somit den Energiestoffwechsel. Biotin unterstützt das Wachstum und die Vermehrung von Zellen im Körper und ist speziell für den Aufbau von Nägeln, Haut und Haaren verantwortlich, da es für die Synthese von Kreatin notwendig ist. Ein Biotinmangel führt zu Hautstörungen, Muskelschmerzen, Depressionen, Haarausfall, Strukturschäden der Nägel und Störungen der Herzfunktion.

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Bockshornklee

Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum, „griechisches Heu“) ist eine einjährig krautige Pflanze, die gewöhnlich Höhen von ca. 50 Zentimeter erreichen kann und deren Anbau sowie Verwendung auf die frühe Kupfersteinzeit (ca. 3000 v. Chr.) zurückzuführen ist. Allgemein zeichnet sich Bockshornklee durch einen hohen Eisen- und Kupfergehalt aus und enthält eine große Anzahl von Vitaminen und weiteren Pflanzenstoffen. Wissenschaftlich erwiesen sind die prophylaktische Wirkung gegen Ödeme und der Nutzen bei der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen sowie die Unterstützung des Stoffwechsels. Aus den Samen des Bockshornklees kann ein fettes Öl mit Triglyceriden gewonnen werden. Ferner enthalten sie Lecithin und Phytosterin, Schleimstoffe, Saponine und Sapogenine, die Vitamine A und D, Phosphor und Cholin, wodurch einer Verfettung der Leber entgegengewirkt und der Stoffwechsel positiv beeinflusst sowie Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Außerdem enthält Bockshornklee die Aminosäure Histidin, die laut Studien Leberschädigungen entgegenwirken kann. Als Tee ist er vor allem in China, Indien und Tibet bekannt, wo er als Hustenmittel und zur Reinigung der Atemwege eingesetzt wird.

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B-Vitamine

Die Gruppe der B-Vitamine umfasst acht Vitamine, die eine wichtige Funktion bei der Energiegewinnung einnehmen. Für die Energieumwandlung der Kohlenhydrate benötigt der Organismus hauptsächlich die B-Vitamine, die auf differenzierte Weise die Energiefreisetzung unterstützen. Das Vitamin B1 (Thiamin) hat eine zentrale Bedeutung bei der Energiefreisetzung im zentralen Nervensystem und Gehirn. Thiamin ist die Grundlage für einen effektiven Kohlenhydratstoffwechsel und primär für die Funktionsverbesserung des Nervensystems verantwortlich. Vitamin B2 (Riboflavin) fungiert im Körper als wichtiger Synergist und Stoffwechselfaktor, indem es die Aktivierung von Vitamin B6 und Folsäure unterstützt. Vitamin B3 (Nicotinamid) ist für die Gewinnung von Energie aus der Verbrennung von Zucker und Fett verantwortlich und fördert damit die Konzentrationsfähigkeit. Weiter unterstützt das Nicotinamid den Aufbau und die Regeneration der Erbsubstanz (DNA). Mit Hilfe von Vitamin B5 (Calciumpantothenat) kann der Körper das Co-Enzym A synthetisieren, das dem Stoffwechsel als Katalysator dient und für den Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren, Fetten und für die Synthese von Cholesterin benötigt wird. Calciumpantothenat unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und wird auch als „Anti-Stress-Vitamin“ bezeichnet. Diese Bezeichnung des Vitamin B5 beruht auf der Tatsache, dass die Nebennieren bei Belastungen nur dann genügend Stress mindernde Hormone produzieren, wenn ihnen ausreichend Pantothensäure zur Verfügung steht. Vitamin B6 (Pyridoxin) ist als Co-Enzym von Desaminasen, Transaminasen und Decarboxylasen ein essentieller Bestandteil für den Eiweißstoffwechsel und ist an der Synthese der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sowie dem Gewebshormon Histamin beteiligt. Mit Hilfe des Vitamin B12 (Cyanocobalamin) kann der Körper Methionin synthetisieren, das Nervenzellen, Schleimhäute und das Blut regeneriert. Vitamin B12 ist ferner ein wichtiger Faktor für den Stoffwechsel von Neurotransmittern, Proteinen und dem verstärkten Abbau von Östrogen durch die Anti-Baby-Pille. Die Orotsäure wird umgangssprachlich auch Vitamin B13 genannt und muss zur Bedarfsdeckung täglich vom Organismus aufgenommen werden. Das Vitamin B13 steigert die Leistungsfähigkeit der Nervenzellen und reguliert den ATP-Spiegel der Herzmuskelzellen. Die Pangamsäure wird gewöhnlich auch als Vitamin B15 bezeichnet, das die Zell-Sauerstoffversorgung unterstützt und somit die ATP-Synthese optimiert.

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Calcium

Calcium ist mit bis zu 1,3 kg der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper. Mehr als 99 % der Calciumsubstanz befinden sich in den Knochen und Zähnen, der restliche Anteil hat wichtige Funktionen für Blut, Gewebe und den gesunden Zellen. Das Mineral wird vom Organismus für den Aufbau und den Erhalt der Knochen und Zähne benötigt. Calcium ist aber nicht nur die Aufbausubstanz für das Skelett, sondern dient auch als Speicherfunktion. Bei Calciummangel kann ein Teil davon aus den Knochen gelöst und für andere Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Calcium erfüllt wichtige Aufgaben bei der Muskelarbeit, der Blutgerinnung, der Steuerung der Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, dem Herzrhythmus und vielen weiteren Stoffwechselvorgängen in den Zellen.

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Chrom

Chrom gehört zu den essentiellen Spurenelementen, aktiviert Insulin und unterstützt so den Transport des Blutzuckers in die Zellen. Es kann in Kombination mit Biotin synergetisch den Blutzucker-, Cholesterin- und Fettspiegel im Blut verringern und wirkt dadurch gegen Diabetes und Arteriosklerose. Chrom begünstigt nicht nur die Aufnahme von Aminosäuren in die Muskulatur, sondern optimiert auch die Proteinsynthese.

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Co-Enzym Q10

Co-Enzym Q10 ist ein fettlösliches Molekül, das als Antioxidans und im Energiestoffwechsel der Mitochondrien eine wichtige Rolle spielt. In jeder menschlichen Zelle wird die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie (ATP) umgewandelt und das Co-Enzym Q10 leistet einen essentiellen Beitrag zur zellulären Gesundheit und Energiebereitstellung in den Mitochondrien.  Die größten Konzentrationen weisen Leber-, Nieren- und Herzzellen auf. Co-Enzym Q10 werden starke antioxidative Eigenschaften zugesprochen. Das Enzym fängt freie Radikale ab und schützt damit effektiv die Funktionsfähigkeit der Zellen (Mitochondrien) und vor radikal-induzierten Folgeerkrankungen des oxidativen Stress. Es kann verbrauchtes Vitamin E wiederherstellen, so dass es der Körper erneut als Antioxidans nutzen kann, und erhöht den Glutathion- und Vitamin-C-Spiegel, welche im ganzen Körper eine antioxidative Schutzfunktion vor freien Radikalen haben. In Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass speziell ältere Menschen eine verminderte Co-Enzym-Q10-Konzentration in den Zellen, speziell in den Herzzellen, aufweisen.

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Colostrum

Das Colostrum (oder auch Erstmilch genannt) wird von den Milchdrüsen der weiblichen Säugetiere bereits nach der Geburt produziert, um das Neugeborene vor Umwelteinflüssen und Infektionen zu schützen. Colostrum enthält Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren, Antikörper, Immunglobine und Wachstumsfaktoren. Es wurde gezeigt, dass die im Colostrum enthaltenen Immunglobuline über besondere Haftstellen verfügen und so Viren, Bakterien und Pilze neutralisieren. Um nicht im Magen zerstört zu werden, verfügen die Immunglobulin-Protein-Moleküle des Colostrums über spezielle Proteaseinhibitoren, die die Aufspaltung und damit Zerstörung der Immunfaktoren verhindern. Das Colostrum ist insbesondere für die Magen- und Darmschleimhaut sehr wichtig, da es sie umhüllt und einen schützenden Film bildet.

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Cranberry-Extrakt

Cranberry (Vaccinium macrocarpon) ist die englische Bezeichnung für die Moosbeere. Im Vergleich zu zwanzig anderen Früchten hat die Cranberry die höchste antioxidative Gesamtwirkung. Studienergebnisse bescheinigen, dass der Verzehr von Cranberry-Früchten die gesunde Funktion der Harnwege unterstützt. Bei der Behandlung von Mund-, Magen- und Harnwegsinfekten ist die antibakterielle Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen. Die wirksamen Bestandteile der Cranberry verhindern das Anhaften von E.-Coli-Bakterien an den Zellen der Harnwege und hindern Bakterien bei der Bildung eines Biofilms. Die Bakterien finden dadurch keinen Halt an Grenzflächen der Zellen und werden mit dem Harn ausgeschwemmt.
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Curcuma-Extrakt

Die Curcuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch „Gelber Ingwer“ oder Gelbwurzel genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Sie stammt aus Südasien und wird in den Tropen vielfach kultiviert. Die in einigen Curcuma-Arten enthaltenen gelben Farbstoffe, allen voran Curcumin, weisen u.a. antioxidative, entzündungs- und krebshemmende Wirkungen auf. In den Zellen erhöht Curcumin den Gehalt von Glutathion, das bedeutendste körpereigene Antioxidans. Curcumin spielt eine Rolle bei Krankheitsbildern, die mit fortschreitender Neurodegeneration (wie z.B. Parkinson oder Alzheimer) verbunden sind, sowie bei Krebs, Arterienverkalkung und entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose. Die Polyphenole der Gewürzpflanze haben darüber hinaus verdauungsfördernde Effekte. Curcuma wirkt anregend auf die Magensaft- und Gallensäureproduktion. Durch die Inhaltsstoffe wird in der Leber mehr Gallensäure ausgeschüttet und dadurch Blähungen und Völlegefühl gelindert. Curcuma-Extrakt wird eingesetzt, um die Aktivierung der mitochondrialen Zellatmung zu unterstützen und durch Hemmung der Osteoklasten reduziert es nachweislich den Knochenabbau.

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DHA Extrakt ÖL

Docosahexaensäure (DHA) gehört zu der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren und ist eine langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäure. DHA kann im menschlichen Organismus durch die Alpha-Linolsäure synthetisiert werden. In erster Linie wird die Fettsäure aber über die Nahrung durch Öle von fettreichen Meeresfischen wie Lachs, Aal, Hering und Makrele dem Körper zugeführt. Das Öl ist Ausgangssubstanz für die endogene Synthese von entzündungshemmenden und neuroprotektiven wirksamen Substanzen. DHA kann auch die Herzfrequenz und den Bluthochdruck senken. Eine besondere Relevanz hat die ausreichende exogene DHA-Zufuhr während der Schwangerschaft und Stillzeit, da weder der Fötus noch das Kleinkind, aufgrund eingeschränkter enzymatischer Aktivitäten, in der Lage sind, ausreichende Mengen der essentiellen Omega-3-Fettsäure DHA selbst zu synthetisieren. DHA fördert die Entwicklung des Gehirns, des zentralen Nervensystems und der Augen des Fötus noch während der Schwangerschaft, aber auch im Verlauf der Stillzeit und der weiteren kindlichen Entwicklung.

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Enzian

Die Enziane (Gentiana) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Die fast weltweit vorkommenden 300 bis 400 Arten sind vorwiegend in den Gebirgen der gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel und in den Anden beheimatet. Die Hauptwirkung des gelben Enzians beruht auf den Bitterstoffen Gentianopicrin und Amarogentin, die in den Wurzeln enthalten sind. Diese Bitterstoffe steigern den Speichelfluss und die Magensaftsekretion, wodurch die Enzianwurzel zu einem starken Magenmittel wird, das die Verdauung fördert.

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Erbsenprotein

Das aus der Erbse extrahierte Protein enthält zahlreiche essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, insbesondere Arginin, welches wichtige Funktionen beim Energiestoffwechsel der Muskelzellen hat und vom Organismus genutzt wird, um Stickoxid zu synthetisieren. Neben Arginin ist auch die essentielle Aminosäure L-Lysin und die nicht essentielle Aminosäure Glutamin im Erbsenprotein enthalten. Das Erbsenprotein kann vom Magen unkompliziert verdaut werden und hat eine hohe Bioverfügbarkeit. Es dient für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten ‒ z.B. Laktose-Intoleranz ‒ als funktionale Proteinquelle. Das pflanzliche Protein kann langfristig den Cholesterinspiegel senken und so vor kardiovaskulären Krankheiten schützen.

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Flohsamenschalen

Flohsamenschalen sind die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata, die der Gattung der Wegeriche angehört. Die Samenschalen werden für die Heilkunde hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut. Flohsamen zeichnen sich durch einen sehr hohen pflanzlichen Ballaststoffgehalt, eine starke Quellfähigkeit, einen neutralen Geschmack und geringe Kalorienanzahl aus. Flohsamenschalen werden zur Darmregulierung entweder bei Diarrhoen oder bei Obstipation eingesetzt. Durch die hohe Quellfähigkeit sind Flohsamenschalen in der Lage, mehr als das 50-fache an Wasser zu binden und können bei Diarrhoen schnell den flüssigen Darminhalt binden und den Stuhl formbar machen. Bei Obstipation kommt es zur gegenteiligen Wirkung. Es kommt zu einer Zunahme des Stuhlvolumens und die Transitzeit verkürzt sich, so dass der Stuhl weniger Zeit zum Eindicken hat und die Darmentleerung damit vereinfacht wird. Flohsamen fördert das Wachstum physiologischer Bakterien. Dickdarmbakterien wandeln die löslichen Ballaststoffe in kurzkettige Fettsäuren um, hemmen die Cholesterinsynthese in der Leber und führen damit zu einem geringeren Cholesterinspiegel im Blut. Der hohe Ballaststoffgehalt von ca. 80 %, die sanfte Förderung des Stoffwechsels und die große Schleimmenge machen Flohsamen zu einem wertvollen Beitrag zu gesunder Ernährung und helfen die Verdauung zu regulieren.

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Folsäure / Calcium-L-Methylfolat

Folsäure ist eine synthetische Verbindung, die selber keine Vitaminfunktion besitzt und die in der Natur nicht vorkommt, daher wird sie von den natürlichen Folaten abgegrenzt. Sie wird erst bei der Resorption aus der Darmzelle und anschließend in der Leber in die eigentliche vitaminwirksamen Folatverbindungen überführt. Durch eine genetische Disposition wird bei einigen Menschen die Folsäure nicht effizient in ihre biologisch aktive Form umgewandelt, wobei es zu einer verminderten Enzymaktivität (50 % der Frauen in Mitteleuropa) kommt. Die Betroffenen profitieren von der bereits bioaktiven Vitaminform 5-MTHF, die mittlerweile als Calcium-L-Methylfolat synthetisch herstellbar ist. Der teilweise Austausch von Folsäure gegen Calcium-L-Methylfolat ermöglicht damit eine effiziente Verwertung der Folsäure. Folsäure nimmt bei allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen der Zellen eine Schlüsselrolle ein, ist aktiv an der DNS-Replikation beteiligt und wird besonders in der Schwangerschaft für die gesunde Entwicklung des Embryos benötigt (Verhinderung von Missbildungen/Neuralrohrdefekt). In Kombination mit Vitamin B12 und Eisen regt Folsäure die Blutbildung an. Studien deuten darauf hin, dass eine Folatunterversorgung das Risiko erhöht, an Darmkrebs und neurologischen Schädigungen zu erkranken. Ein unzureichender Folsäurespiegel kann zu einer Rückbildung des Lymphsystems mit resultierender Immunschwäche führen, das Blutbild verschlechtern und im Darm Ursache von Resorptionsstörungen sein.

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Fructo-Oligosaccharide

Fructo-Oligosaccharide (FOS) sind eine Gruppe natürlich vorkommender Kohlenhydrate, die dabei helfen, das Wachstum der physiologischen Flora im Magen-Darm-Trakt zu fördern. FOS können die Darmtätigkeit anregen, eine Obstipation vermeiden, die intestinale Permeabilität beeinflussen und die Darmwände in ihrer Schutz- und Barrierefunktion stärken. Sie dienen den symbiontischen Darmbakterien als Nahrung und tragen somit auch zu einem funktionierenden Immunsystem bei. Von schädlichen Darmbakterien können die FOS dagegen nicht verwertet werden. FOS können bei täglicher Aufnahme in geeigneten Mengen die Bildung von Bifidobakterien und Lactobacillen bis auf das 10-fachen erhöhen. In Studien haben FOS antikarzinogene Fähigkeiten. Sie stärken die Funktion der Leber und tragen dazu bei, Triglyzeride zu senken, da sie die Leber daran hindern, Fettsäuren in Triglyzeride umzuwandeln. FOS fördern außerdem die Absorption von Calcium und Magnesium.

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Fucoidan-Extrakt aus Wakame

Wakame ist eine einjährige federartige Tangart oder Alge aus der Familie der Braunalgen. Sie ist besonders reich an Calzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor sowie Vitaminen der B-Gruppe. Ebenso Bestandteil von Wakame sind die Aminosäuren Valin, Alanin, Aspartin, Glutamin, Leucin sowie Ballaststoffe, Jod und das Polysaccharid Fucoidan, welches eine immunregulierende Wirkung auf den Körper besitzt. Neuere Studien belegen, dass Fucoidan die Produktion des Zytokins HGF (Hepatozyten Wachstum Faktor) erhöht, das eine wichtige Rolle bei der Regeneration des Zellgewebes spielt. Aufgrund der Eigenschaften von Fucoidan geschieht der Einsatz in präklinischen Studien bei der Behandlung von Leberzirrhose, Hepatitis und anderen Erkrankungen, bei denen das Bindegewebe der Organe umgebaut wird.

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Fucoxanthin

Fucoxanthin ist ein Carotinoid vieler Algen und ist für die charakteristische braune Färbung der Braunalge (Phaeophyceae) verantwortlich. Untersuchungen belegen, dass der extrahierte Wirkstoff Fettzellen reduziert und antioxidative Eigenschaften besitzt. Fucoxanthin stimuliert ein Protein namens UCP1 (uncoupling proteine one), das das Fettgewebe auflöst. Das UCP1-Gen ist für das Gleichgewicht zwischen Nahrungsenergie und der Umwandlung in chemische Energie lebenswichtig. Ist das Gen eingeschaltet, wird die überschüssige Energie in Form von Wärme abgestrahlt und nicht in chemische Energie umgewandelt. Die zweite Wirkungsweise des Fucoxanthins liegt darin, die in der Leber enthaltene Substanz namens Docosahexaenoic-Säure (DHA), einem der Wirkstoffe der Omega-3-Fettsäure, zu synthetisieren. DHA baut das ungesunde Cholesterin im Organismus ab.

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Glutathion

Die drei Aminosäuren Glutamat, Cystein und Glycin bilden das atypische Tripeptid Glutathion in den Mitochondrien. Glutathion reduziert als Antioxidans reaktive Sauerstoffverbindungen und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Das Tripeptid spielt eine wesentliche Rolle bei der Entgiftung des Körpers, indem es Einfluss auf die Biotransformation von Schadstoffen nimmt. Als Zellregulator hilft Glutathion bei der Zellteilung und Reparatur der DNS. Darüber hinaus unterstützt das Tripeptid die ATP-Synthese und das Speichern der Energie.

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Granatapfel-Extrakt

Der Granatapfel oder Grenadine (Punica Granatum L.) gehört zur Familie der Punicaceae (Granatapfelgewächse) und gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit. Im Mittelmeerraum wird er seit Jahrhunderten kultiviert und als Nahrungs- und Genussmittel verwendet. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind in vielen Kulturen bekannt und werden auch intensiv genutzt. Granatäpfel weisen einen hohen Gehalt an bioaktiven Inhaltsstoffen auf, welche wichtige Funktionen für die Zellregulation haben. Zu kaum einer anderen Pflanze wurden in den letzten Jahren mehr ernährungswissenschaftliche Studien durchgeführt. In den letzten zehn Jahren konnte in hunderten von Studien die Wirksamkeit der antioxidativen Granatapfel-Schutzstoffe (Polyphenole) in folgenden Bereichen bestätigt werden: Krebs, Zellalterung, Herzgesundheit, Gefäße, Cholesterin, Gehirn, Entzündungen, Gewichtskontrolle, Diabetes, Viren und Bakterien.

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Grapefruitkern-Extrakt

Der Grapefruitkern-Extrakt ist ein hochkonzentrierter und rein pflanzlicher Extrakt, der aus den Schalen und Kernen der Grapefruit gewonnen wird. Die antimikrobiellen Eigenschaften des Grapefruitkern-Extrakts können ubiquitär bei Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten eingesetzt werden, die bereits auch schon zu einer gesundheitlichen Störung geführt haben. Hauptbestandteile des Grapefruitkern-Extrakts sind Citricidal und Glycerin.

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Grüner Tee

Grüner Tee (botanisch: Camellia Sinensis var. Sinensis) wird seit fast 5.000 Jahren als große Heilpflanze geschätzt. Studien belegen, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee oder Grüntee-Extrakten viele gesundheitsfördernde und präventive Wirkungen hat. Der Einsatz erfolgt bei Adipositas, Diabetes, Entzündungen, Parkinson, Alzheimer sowie Herzerkrankungen. Man geht davon aus, dass die im Grünen Tee enthaltenen Polyphenole freie Radikale abfangen. Der ägyptische Wissenschaftler Dr. Mervat Kassem fand heraus, dass Antibiotika deutlich besser wirken, wenn die Patienten zusätzlich grünen Tee trinken. Sein Forscherteam testete die Wirkung dieser Kombination an den Erregern von 28 Infektionskrankheiten. Der Grüne Tee verstärkte die Wirkung in allen Fällen. Selbst manche Keime, die resistent auf gewisse Antibiotika waren, ließen sich in der Studie wieder therapieren.

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Kalium

Kalium ist zu 100 bis 150 g im menschlichen Körper vorhanden und wird zu 90 % in den Zellen gespeichert. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff, der im Körper für den Flüssigkeitshaushalt und die Weiterleitung von elektrischen Impulsen an Nerven- und Muskelzellen eine wesentliche Rolle spielt. Das Elektrolyt ist essentieller Bestandteil der Zellfunktionalität und als wichtigstes intrazelluläres Kation an den physiologischen Prozessen jeder Zelle beteiligt. Es beeinflusst die Gefäßfunktionen, normalisiert den Blutdruck, wirkt sich auf das Säuren-Basen-Gleichgewicht aus, fördert die Freisetzung wichtiger Hormone und spielt eine entscheidende Rolle bei der Kohlenhydratverwertung und Eiweißsynthese. Ein Kaliummangel äußert sich durch Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Lethargie, Blutdrucksenkung, Herzmuskelschwäche, EKG-Veränderungen, Verstopfung und Muskelschwäche, die sich bis zu Lähmungserscheinungen verschlimmern können.

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Kokosnussöl

Kokosnussöl ist ein natürliches gesättigtes Fett, das zu 50 % aus Laurinsäure besteht, welches eine antimikrobielle Wirkung besitzt, indem sie die äußere Lipidmembran von Viren und Bakterien aufbricht und damit zerstört. Neben der Laurinsäure enthält das Kokosnussöl Caprylsäure, die den Körper dabei unterstützt, die Magensäure zu regulieren und zudem noch antimykotisch, antiviral und antibakteriell wirkt. Ferner sind im Kokosnussöl die mittellangen Fettsäureketten Caprin-, Capron- und Myristinsäuren enthalten, die dem Organismus schnell verfügbare Energie liefern und kaum als Fett gespeichert werden.

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L-Carnitin

L-Carnitin ist eine natürlich vorkommende, chemische Verbindung, die eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel einnimmt. Die höchste Konzentration des vitaminähnlichen Nährstoffes findet sich in den Herz-, Muskel-, Leber- und Nierenzellen, welche ihren Energiebedarf hauptsächlich aus Fetten beziehen. L-Carnitin besitzt eine Schlüsselrolle beim Transport und der Verbrennung von langkettigen Fettsäuren. Die Energiegewinnung aus Fetten läuft in den Zellkraftwerken, den Mitochondrien ab. Die Membran der Mitochondrien ist fettundurchlässig, so dass für den Transport der zu verbrennenden Fettsäuren L-Carnitin gebraucht wird. Neben dem mitochondrialen Transport und Abbau von Fettsäuren schützt L-Carnitin die Zellen vor metabolischen Störungen, indem es toxische Stoffwechselprodukte in den Mitochondrien neutralisiert und die Mitochondrienmembran schützt.

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L-Carnosin

L-Carnosin ist ein Dipeptid, das die größte Konzentration in Neuronen des Gehirns und Muskelzellen aufweist. Es wirkt als starkes wasserlösliches Antioxidans und kann schädliche Wirkungen von Zellverbindungen verhindern sowie Hautalterung oder grauen Star entgegenwirken. Das Dipeptid fördert die Leistungsfähigkeit des Gehirns und hilft Nervengewebe zu schützen, indem es Beta-Amyloid blockiert und so dazu beiträgt, Gewebe gegen Demenz zu schützen.

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Lecithin

Lecithin stellt den mengenmäßig größten Phospholipid-Anteil der Zellmembranen und ist außerdem Bestandteil von Gehirn- und Nervenzellen, der Schleimhaut des Darms und der Lunge. Es ist am Stoffwechsel, der Energieversorgung und der Zellatmung beteiligt und unabdingbar für den Cholesterinstoffwechsel. In Studien stellte sich heraus, dass ein ausgewogener Lecithingehalt in Leber-, Galle-, Darm- und Muskelzellen positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit hat. Betrachtet man die Tatsache, dass Leber- und Herzmuskelzellen die größte Anzahl an Mitochondrien aufweisen, erschließt sich die Bedeutung des Lecithins an der ATP-Synthese. Insbesondere die Mitochondrien sind auf Bestandteile des Lecithins angewiesen. Ein Lecithinmangel führt, ähnlich wie ein Vitaminmangel, zu schwerwiegenden Symptomen wie Gedächtnisstörungen, Leberverfettung, Regenerationsstörungen oder Entzündungsneigung.

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Leinöl

Leinöl ist ein pflanzliches Öl, das aus Leinsamen gewonnen wird und einen sehr hohen Gehalt an Alpha-Linolsäure aufweist. Alpha-Linolsäure gehört zu den Omega-3-Fettsäuren und macht ca. 49 % des Leinöls aus. Diesen konzentrierten Omega-3-Fettsäure-Gehalt weist kein anderes pflanzliches Öl auf. Die Alpha-Linolsäure unterstützt den Organismus bei der Mehrzahl aller Herz-Kreislauferkrankungen und hilft bei entzündlichen Erkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Rheuma und Darmerkrankungen. Das Öl enthält spezielle Schleimstoffe, mit denen es die Gesundheit der Darmflora unterstützt und somit Fäulnis- und Gärungsprozessen entgegenwirkt. Ferner können Lern- und Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden. Die Inhaltstoffe des Leinöls verbessern die Sauerstoffversorgung der Zellen und damit den Zellstoffwechsel. Leinöl hilft Frauen nicht nur bei den Beschwerden der Wechseljahre, es stellt schwangeren und stillenden Frauen genügend ungesättigte langkettige Fettsäuren zur Verfügung, die für den Nervenaufbau, das Gehirn und die Entwicklung der Augen von Säuglingen wichtig sind.

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L-Glutamin

Glutamin ist eine von insgesamt zwölf nichtessentiellen Aminosäuren, die der Körper für die Proteinsynthese benötigt. Glutaminsäure wird zu Glutamin umgewandelt. Sie stellt dem Organismus Energie für das Immunsystem bereit und unterstützt die Ammoniak-Entgiftung im zentralen Nervensystem. Mit einem Mengenanteil von 20 % ist Glutamin Hauptbestandteil des Pools an freien Aminosäuren im Blutplasma, die dem Körper als Energielieferant dienen. Glutamin kommt in der höchsten Konzentration in den Muskelzellen vor, wo es auch hauptsächlich synthetisiert wird. L-Glutamin erhöht die Darmzottenhöhe, stimuliert das Wachstum der Darmschleimhautzellen und trägt damit effektiv zur Aufrechterhaltung der Darmschleimhäute bei, dadurch können die Schleimhäute vor Schäden und bakteriellen Fehlbesiedlungen geschützt werden. Auch bei Mundschleimhautentzündungen spielt Glutamin eine wichtige Rolle und kann Linderung schaffen. Glutamin ist ferner einer der drei Bausteine des Proteins Glutathion, das als zentraler Radikalfänger arbeitet und reaktive Stoffe unschädlich macht.

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Ling Zhi (Glänzender Lackporling)

Ling Zhi (chinesisch: Reishi, ein Pilz) ist aller Wahrscheinlichkeit nach weltweit verbreitet und in der nördlichen Hemisphäre vor allem in mediterranen Gegenden beheimatet. In Europa kommt er bis ins südliche Skandinavien vor und in Deutschland ist der Pilz auch in geringer Menge verbreitet. Ling Zhi wird in Fachkreisen als „König der Heilpilze“ bezeichnet und wird neben Ginseng in China als Heilmittel Nr. 1 genannt. Dieser außergewöhnliche Pilz wurde von der Natur mit zahlreichen Heilwirkungen ausgestattet. Er enthält Vitamin A, B2, B3, B6, Biotin, Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium. In Japan und den USA durchgeführte Forschungen bescheinigen u.a. eine blutdrucksenkende, antithrombotische und cholesterinsenkende Wirkung. Der Vitalpilz hat zwei Hauptfunktionen. Zum einen kann er den Alterungsprozess verlangsamen und präventiv Krankheiten wie Allergien, Bluthochdruck, Diabetes, Nervosität, Rheuma u.v.m. entgegenwirken, zum anderen übt der Ling Zhi eine antioxidative Schutzwirkung auf die Zellen, Zellwände, Mitochondrien und Zellkerne aus. Die Inhaltsstoffe des Ling Zhi regulieren das Immunsystem und haben antibakterielle und antivirale Eigenschaften, wobei sie auch eine schleimlösende, hustenstillende und regenerierende Wirkung auf die Bronchialschleimhaut besitzen.

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L-Isoleucin

L-Isoleucin ist eine für den menschlichen Organismus lebensnotwendige Aminosäure. Sie dient dem Proteinaufbau und der Energiegewinnung in den Muskelzellen. Die größte Konzentration der Aminosäure befindet sich im Muskelgewebe, wo sie vor Krämpfen und Muskelermüdung schützt.

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L-Leucin

L-Leucin trägt zur Synthese neuer Proteinstrukturen bei. L-Leucin kann vom Organismus nicht selber hergestellt werden und muss daher über die Nahrung zugeführt werden. Die Aminosäure ist ein wichtiger Bestandteil vieler Proteine. Die Aminosäure kommt in den meisten Körperflüssigkeiten (Plasma, Milch und Speichel) vor und kann als Energielieferant dienen.

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Löwenzahn

Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) enthält u.a. Bitterstoffe, Kalium, Inulin und verschiedene Carotinoide. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahns sind die Bitterstoffe. Sie fördern die Sekretion im Verdauungstrakt und werden bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung des Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen verwendet. Löwenzahn stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen und hilft außerdem, Giftstoffe aus dem Körper zu leiten.

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L-Taurin

L-Taurin ist als essentielle Aminosäure eine biologisch wichtige Verbindung für den Körper. Die Substanz ist Bestandteil von Gallensäuren, erfüllt Neurotransmitterfunktionen und schützt als Antioxidans die Zellen vor oxidativer Schädigung. Der größte Anteil an L-Taurin befindet sich in Muskel-, Herz- und Gehirnzellen und spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des zentralen Nervensystems und dessen Stabilisierung. Als Bestandteil der Gallensäure wird die Fettverdauung angeregt, der Blutzuckerspiegel gesenkt und die Insulinwirkung verstärkt. Die Aminosäure unterstützt den Organismus bei dem Transport von Mineralien (z.B. Magnesium, Calcium, Zink), schützt die Zellmembran und reguliert den Flüssigkeitshaushalt der Zelle.

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Lutein

Lutein ist ein Carotinoid aus der Gruppe der Xanthophylle und unterscheidet sich von den anderen Carotinoiden durch den im Molekül enthaltenen Sauerstoff. Es ist ein Pigmentfarbstoff, der den pflanzlichen Organismen eine gelb-rötliche Farbe verleiht. Bei der Fettverdauung im Dünndarm wird Lutein durch seine fettlösliche Struktur resorbiert und in alle Körperzellen transportiert. Den größten Anteil an Lutein weisen Leber, Nebennieren, Hoden, Eierstöcke und der gelbe Fleck im Auge auf. Das Carotinoid reguliert den Wasserhaushalt der Zellen und die Funktion der Zellmembran.
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L-Valin

Valin ist in seiner natürlichen L-Form eine essentielle Aminosäure und hat eine wichtige Funktion für den Proteinaufbau. L-Valin regt die Insulinausschüttung an und unterstützt damit die Regulierung des Blutzuckers. Darüber hinaus trägt es zu einer schnellen Aufnahme aller Aminosäuren in Muskulatur und Leber bei. Die Aminosäure dient als Energiequelle, wenn Kohlenhydratreserven und Fettspeicher aufgebraucht sind, indem aus L-Valin die energiereiche Glukose gebildet wird. L-Valin unterstützt die körpereigene Gewebeproduktion, fördert die Widerstandskraft gegen Infektionen und Stress und wirkt einer Degeneration der Muskelzellen, Überempfindlichkeiten und Bewegungsstörungen entgegen.

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Magnesium / tri-Magnesiumcitrat

Magnesium ist mit ca. 25 g im menschlichen Organismus enthalten. Es ist für den Menschen lebensnotwendig und neben Kalium der bedeutendste Mineralstoff in den Zellen, da es für den Energiestoffwechsel jeder Körperzelle notwendig ist. Der Organismus speichert das Magnesium zu 60 % in den Knochen und zu 30 % in der Muskulatur. Das Mineral hat vielfältige Funktionen im menschlichen Körper und ist an fast allen Enzymreaktionen beteiligt, bei denen chemische Energie gewonnen wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung der Nerven auf die Muskulatur, die Knochenmineralisierung und der Freisetzung von Adrenalin. Ein Mangel an Magnesium kann zu Bluthochdruck, Durchfall, Konzentrationsschwäche und Migräne führen und sogar Ursache für Depressionen sein.

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Maitake Pulver

Neben dem Shiitake ist der Maitake einer der bekanntesten Vitalpilze. Der Maitake wird auch Klapperschwamm oder tanzender Pilz genannt. Maitake enthält einen hohen Anteil an Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D, Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin, Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Zink, Kalium, Magnesium). In dem aus dem Maitake gewonnenen Extrakt wird die Bildung von immunkompetenten Zellen angeregt, wobei Fremdstoffe, Mikroorganismen sowie Bakterien aufgenommen und durch Enzyme zerstört werden. Der Vitalpilz wird in der chinesischen Medizin seit Jahrhunderten verwendet. In Asien wird er als blutdruck- und cholesterinsenkendes Mittel sowie zum Schutz der Leber eingesetzt. Untersuchungen bestätigen dem Maitake eine blutzuckersenkende Wirkung und eine Normalisierung des Blutdrucks und der Blutfettwerte.

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Maltodextrin

Maltodextrin ist ein Kohlenhydratgemisch, das in erster Linie aus Maisstärke gewonnen wird. Maltodextrin beinhaltet verschiedene Zuckerformen wie Monomere, Dimere, Oligomere und Polimere. Das Polysaccharid Maltodextrin ist den kurzkettigen Kohlenhydraten wie Rohr-, Malz- oder Traubenzucker ernährungsphysiologisch überlegen, da Maltodextrin langsamer resorbiert wird. Es kommt nicht wie bei Traubenzucker zu einem starken Blutzuckeranstieg, der im Körper eine kompensatorisch überschießende Insulinausschüttung bewirkt und somit zu einem erniedrigten Blutzuckerspiegel führt, was wiederrum ein erneutes Hungergefühl auslöst.

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Mangan / Mangangluconat

Mangan ist für den Menschen ein lebensnotwendiges Spurenelement, welches als Co-Faktor von über 60 Enzymen an vielen biochemischen Prozessen im Körper beteiligt ist und für das Wachstum der Knochen benötigt wird. Es spielt unter anderem bei der Blutgerinnung, im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, der Spermatogenese, der Entwicklung des zentralen Nervensystems (ZNS) sowie der Entgiftung freier Radikale wesentliche eine Rolle. Der menschliche Körper enthält etwa 10 bis 40 mg Mangan, wovon sich ca. 40 % in den Knochen befinden. Mangan ist an dem Aufbau von Knorpel- und Knochengewebe beteiligt und wirkt auch am Glukosestoffwechsel mit. Mangan aktiviert Enzyme, die im Harnstoffzyklus eine wesentliche Rolle spielen und Pankreasenzyme, die beim Abbau von Aminosäuren beteiligt sind. Eine unzureichende Mangankonzentration im Körper kann zu Zell-, Mitochondrien- und Zellkernschäden führen, da freie Radikale die Zellen in ihrer Funktion beinträchtigen.

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Molybdän

Der Mineralstoff Molybdän ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das der Körper nicht selber produzieren kann, deshalb muss es regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Zum einen ist das Spurenelement Molybdän an der Bildung von Harnsäure – einem Stoffwechselabbauprodukt – beteiligt und baut schwefelhaltige Aminosäuren ab, zum anderen hat es eine Bedeutung für Stoffwechselvorgänge in der Leber. Als Spurenelement ist Molybdän für nahezu alle lebenden Organismen essentiell. Lebewesen nutzen molybdänhaltige Enzyme u.a. zur Purinzersetzung und Harnsäurebildung. Die bioverfügbare, d.h. die von Organismen aufgenommene Form von Molybdän, ist das Molybdat-Ion MoO42.

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Olivenblatt

Der Olivenbaum (Syn. Olea europaea) ist hauptsächlich im Mittelmeerraum weit verbreitet. Neben dem Öl werden auch die Blätter als Heilpflanze genutzt. Sie enthalten Iridoide (vor allem Oleuropeosid), Flavonoide und Triterpene mit krampflösenden, blutdrucksenkenden, harntreibenden und blutzuckersenkenden Eigenschaften. Der grüne Extrakt aus den Blättern des Olivenbaums stärkt Herz und Kreislauf, stimuliert die Immunabwehr, stabilisiert den Blutzuckerspiegel, bekämpft schmerzhafte Herpes-Bläschen und hilft bei vielen infektiösen Erkrankungen. Ferner hat das Olivenblatt eine antibakterielle Wirkung durch Schädigung der Zellmembran. Es unterstützt das Immunsystem, ohne die Wirkung von Antibiotika negativ zu beeinflussen. Die bisher in Olivenblättern identifizierte aktivste Zusammensetzung wird Oleuropin genannt, ein bitteres monoterpenes Glycosid. Oleuropein und Produkte aus seiner Hydrolyse wie Elenolsäure, Alkaloide und Calcium-Elenolat (eine vom Salz abgeleitete Elenolsäure) haben alle ihre eigenen einzigartigen, starken und facettenreichen Attribute, um die antimikrobiellen Funktionen des Olivenblatts zu erhöhen.

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Oregano

Oregano (Origanum vulgare) ist ein Gewächs aus der Pflanzenfamilie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Die getrockneten Blätter weisen einen stark aromatischen Geruch und etwas bitteren Geschmack auf und fördern Appetit und Verdauung. Oregano gilt als Heilmittel für Verdauungsbeschwerden und Erkrankungen der Atemwege. Oregano zählt zu den kraftvollsten Kräutern und den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden. Oregano wirkt gut bei Pilz-Infektionen aller Art. Ferner ist auch eine blutverdünnende Wirkung nachgewiesen worden, so dass er auch in der Schlaganfall-/Herzinfarktprophylaxe eingesetzt werden kann.

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Pfefferminz

Die Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine beliebte Heil- und Gewürzpflanze aus der Gattung der Minzen. Die Pfefferminze ist ein bewährtes Heilmittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen. Am weitesten verbreitet ist die Anwendung von Pfefferminzblättern jedoch bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Gastritis. Auch bei krampfartigen Beschwerden der Gallenblase und der Gallenwege fördert die Pfefferminze die Produktion von Gallensäften und sorgt für deren problemlosen Abfluss. Im Magen regt die Pfefferminze die Magensaftsekretion an, wodurch die Magenentleerung beschleunigt und der Appetit angeregt wird. Im Darm wirkt die Pfefferminze anschließend entblähend. Ihr Einsatz beim Reizdarm-Syndrom liegt sehr nah, da sich unter Pfefferminzeinfluss die Muskulatur des Darmes bei Reizdarm-Patienten deutlich entspannt. Die empfindlichen Nervenzellen können sich beruhigen, angestaute Darmgase schonend entweichen und das Schmerzempfinden reduziert werden. Die antibakterielle Pfefferminz-Wirkung hemmt gleichzeitig das Wachstum von pathogenen Darmbakterien und verbessert auf diese Weise das Darmmilieu.

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Phosphatidylserin

Phosphatidylserin ist ein natürliches Phospholipid, welches im gesamten Körper vorkommt. Phospholipide sind die prägnantesten Bausteine der Mitochondrien-Membranen, des Zellkerns sowie des endoplasmatischen Retikulums. Phospholipide werden als die Bausubstanz der Mitochondrien bezeichnet. Phosphatidylserin fungiert nicht nur als Aufbaumaterial der Zellmembran, es hat ebenfalls eine entscheidende Rolle bei kognitiven Prozessen und kommt in hoher Konzentration im Gehirn vor. Dort unterstützt es die Freisetzung von Neurotransmittern, synaptische Aktivitäten und steuert hormonelle Vorgänge.

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Piperin

Piperin ist in allen Pfeffersorten enthalten und kann synthetisch aus Piperinsäure und Piperidin gewonnen werden oder als Extrakt aus schwarzem Pfeffer. Die Schärfe des Piperins wirkt antimikrobiell, aktiviert den Stoffwechsel und regt die Sekretion im Mund und Magen an. Es wird von einem Schutz der Immun- und Blutgefäßinnenwandzellen, der Reduzierung von Zell-, Gen- und Mitochondrienmembranschäden sowie antientzündlichen Merkmalen ausgegangen.

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Quercetin

Der in vielen Pflanzen vorkommende gelbe Naturfarbstoff Quercetin hat eine antikarzinogene Wirkung, welche hauptsächlich auf das antioxidative Potenzial zurückzuführen ist. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bilden zudem eine Synergie mit dem Vitamin C und besitzen eine vielseitige entzündungshemmende Aktivität. Quercetin wirkt wie die Vitamine A, C und E als Radikalfänger und hemmt darüber hinaus die Ausschüttung von Histamin, einem Hauptverursacher für die Symptome und Beschwerden bei Atemwegsallergien, im Körper und bekämpft effektiv Heuschnupfen sowie andere Allergien. Das Polyphenol wirkt in den Atemwegen antithrombotisch und entzündungshemmend, indem es die Verklumpung von Blutplättchen verhindert. Quercetin kommt eine bedeutende Funktion bei der ATP-Bildung in den Mitochondrien zu, und es erhöht die Mitochondrienneubildung.

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Reiskleie

Naturreis oder Vollkornreis besitzen in den äußeren Schichten die größten Anteile der Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Reiskleie ist ein „Abfallprodukt“ bei der Herstellung von handelsüblichem „weißen Reis“ und wird beim Schleifen des Reises entfernt. Der sehr hohe Ballaststoffanteil der Reiskleie wirkt sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus, indem die Verdauung gefördert, das Stuhlvolumen erhöht und schädliche Substanzen schneller ausgeschieden werden. Besonders zu erwähnen ist der hohe Anteil an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin A, Vitamin K und Folsäure. Reiskleie enthält mindestens 78 % des Thiamins (Vitamin B1) und 67 % des Niacins des gesamten Reiskorns sowie etwa 80 % seines Eisengehaltes. Darüber hinaus enthält Reiskleie eine große Anzahl hochwirksamer Antioxidantien wie z.B. Vitamin E, Carotinoide, Flavoide und Oryzanole. Diese Substanzen neutralisieren freie Radikale und tragen so zur Vermeidung bösartiger Erkrankungen bei. Reiskleie ist frei von Gluten und eignet sich ideal zur Deckung des täglichen Bedarfs an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

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Reisstärke

Reis enthält 70‒75 % Stärke. Stärke ist ein hochmolekularer Mehrfachzucker, der von Pflanzen als Reservestoff gebildet wird. Stärke ist die wichtigste Quelle für Kohlenhydrate und verleiht dem Körper Energie, indem sie die für Körper und Gehirn leicht verbrennbaren Kalorien progressiv freisetzt. Stärke senkt durch die zahlreich enthaltenen Fasern nicht nur den Blutdruck und den Cholesterinspiegel, sondern erleichtert auch die Verdauung und die Eliminierung von Giftstoffen. In Verbindung mit Flüssigkeit füllen die Fasern der Reisstärke den Magen auf und führen somit zu einem Sättigungsgefühl, während ihre Proteine den Energieverbrauch anregen. In Reisstärke sind zudem Proteine, Vitamine und Mineralien enthalten. Stoffe, die eine Rolle im Gleichgewicht von Körper und Nervensystem spielen.

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Resveratrol-Extrakt

Resveratrol ist eine antibiotische Polyphenol-Verbindung mit antioxidativen Eigenschaften, welche in den 60er Jahren in der Knöterich-Pflanze und in den 70er Jahren in Weintrauben nachgewiesen wurde. Sie ist primär in der Haut der Weintrauben zu finden und schützt die Frucht vor Pilz-, Bakterien- und Virusinfektionen sowie vor schädlichen Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Ozonbelastung und Toxinen. Die abwehrstärkenden Fähigkeiten des Resveratrols der Pflanzen können sich auch im menschlichen Körper entfalten. Das Wirkungsspektrum von Resveratrol im menschlichen Organismus ist vielfältig. Resveratrol reduziert oxidiertes LDL-Cholesterin und reduziert damit, den Risikofaktor an Arteriosklerose zu erkranken. Es hat durch seine wasser- und fettlösliche Eigenschaft ein umfassenderes Wirkungsspektrum als andere Antioxidantien. In Studien konnte belegt werden, dass die antibiotische Polyphenol-Verbindung unterstützend bei Krebserkrankungen, Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer-Krankheiten, Arthritis, der Ausdauerleistung und bestimmten Autoimmunkrankheiten wirkt.

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Rhodiola Rosea-Extrakt

In der volkstümlichen Medizin wurde der Rosenwurz vor allem bei Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des hormonellen Stoffwechsels eingesetzt. Durch seine positive Wirkung auf die Denk- und Lernfähigkeit wurde der Rosenwurz in den letzten Jahren auch in den westlichen Industrieländern verbreitet. Der Rosenwurz besteht zum Großteil aus hochwirksamen sekundären Pflanzenstoffen, denen in Studien stresslösende, und krebshemmende Eigenschaften sowie eine Reduzierung degenerativer Nervenerkrankungen nachgesagt wurden.

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Rotes Palmöl

Das rote Palmöl wird aus der in Afrika und Amerika beheimateten tropischen Ölpalme gewonnen und in der afrikanischen Naturheilkunde gegen Verstopfung, Übelkeit und Vergiftungen eingesetzt. Das Öl enthält zahlreiche Antioxidantien und den größten Anteil an natürlichem Betacarotin. Die Carotine im Palmöl wirken differenziert und unterstützen den Körper gegen viele Krankheiten, z.B. altersbedingte Makula-Degeneration der Augen. Rotes Palmöl verfügt über natürliches Vitamin E und wertvolle Fettsäuren, wobei Vitamin E in dieser Form das Wachstum von Tumoren hemmen und durch den Schutz vor UV-Strahlen der vorzeitigen Hautalterung entgegenwirken kann. Ferner wird der Cholesterinspiegel gesenkt, es liegt eine antithrombotische, stark antioxidative, entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkung vor. Das Palmöl enthält eine hohe Konzentration an Q10, das wichtig für die Energiegewinnung in den Zellen ist. Q10 unterstützt einen gesunden Blutdruck und hemmt die Plaque-Verstopfung der Arterien.

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Schwarzkümmelsamen

Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa L.) ist eine uralte Kulturpflanze, die schon im Altertum von den Ägyptern sehr geschätzt wurde. Auch in Europa genoss der Schwarzkümmel mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen viele Jahrhunderte ein hohes Ansehen, bis er durch moderne Heilmittel verdrängt wurde. Ab 1990 ist Schwarzkümmel mit seinen immunregulatorischen Eigenschaften erneut in den Blickpunkt der Wissenschaft gerückt. Schwarzkümmel stabilisiert das Immunsystem und unterstützt den Körper bei Erkrankungen der Haut, Atemwege, Allergien, Asthma, Infektionen, Bluthochdruck und bei Verdauungsproblemen. In der indischen Heilkunde gilt Schwarzkümmel als bevorzugtes Mittel zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden.

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Selen/Natriumselenat

Selen ist als Spurenelement im menschlichen Körper zu 10 bis 15 mg enthalten. Eine wichtige Position nimmt Selen in der Neutralisierung radikaler Sauerstoffverbindungen ein und seine Wirkung beruht möglicherweise vor allem auf der Tatsache, dass es Körperzellen vor Oxidationsschäden schützt. Es ist Bestandteil wichtiger Eiweiße und Enzyme, wirkt entzündungshemmend, ist wichtig bei der Schilddrüsenfunktion und Grundlage eines gut funktionierenden Immunsystems. Natriumselenat bezeichnet eine anorganische chemische Verbindung, wobei der Organismus anorganisch gebundenes Selen wesentlich effektiver als organisch gebundenes Selen verwerten kann. Das Natriumselenat wird schneller in die funktionsnotwendigen Enzyme des Selens eingebaut und wird bei einer Überdosierung ausgeschieden. Selen kann Schwermetalle wie Quecksilber entgiften und wird bei diesem Entgiftungsprozess verbraucht. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Selenversorgung für die Entgiftung des Körpers essentiell. Ist der Körper einen längeren Selenmangel ausgesetzt kann dieses Defizit zu Muskelfunktionsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma und Krebs führen.

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Shiitake

Der Shiitake (Lentinula edodes) ist eine Pilzart aus der Familie der Schwindlingsverwandten (Marasmiaceae). Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (take), der am Pasania-Baum (shii) wächst; der Pilz wird im Deutschen daher auch Pasaniapilz genannt. Der ursprünglich aus Asien stammende Shiitake wird seit etwa 2.000 Jahren in diversen Literaturangaben als Vitalpilz mit großem Wirkungsspektrum erwähnt. Shiitake besitzt einen exzellenten Nährwert: getrocknet enthält er 25,9 % Proteine, 67 % Kohlenhydrate, 0,6‒8 % Fett sowie 18 Aminosäuren. In der (sonnen-) getrockneten Form ist Shiitake eines der seltensten Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Pro-Vitamin D (0,06‒0,27 mg/%). Er enthält eine hohe Konzentration an B-Vitaminen, besonders B1, B2 und Niacin sowie über 30 verschiedene Enzyme und ist reich an Mineralien (insbesondere Zink). Die traditionelle chinesische Medizin setzt den Shiitake bei Erkältungen, Schwächezuständen, Magenverstimmungen, Allergien und allgemein zur Verlangsamung von Alterungsprozessen ein und ferner wird ihm eine blutfettsenkende Wirkung sowie positiver Effekt bei grippalen Infekten nachgesagt.

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Traubenkern-Extrakt (95 % OPC)

Die enthaltenen Polyphenole des Trauben-Extraktes werden der Untergruppe der Flavanole zugeordnet, die genauso wie Vitamin C nicht vom Körper produziert werden und über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Es sind kraftvolle Antioxidantien, die den Körper effektiv vor der zerstörerischen Wirkung freier Radikale schützen. Speziell für die Haut, die Augen, das Immunsystem und den Hormonhaushalt sind sie sehr wirkungsvoll. Der Traubenkern-Extrakt arbeitet gegen die Hautalterung und unterstützt die Wundheilung, indem er Bakterien bekämpft, Blutgefäße zu einer schnelleren Regeneration anregt und die Bindegewebsreparatur ermöglicht. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Traubenkern-Flavanole das Wachstum von Dickdarmkrebszellen hemmen, den Krankheitsverlauf von Alzheimer hinauszögern und kardiovaskuläre Erkrankungen stabilisieren können.

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Vitamin A

Im menschlichen Organismus bezeichnet man Retinal, Retinol und Retinsäure als Vitamin A. Neben dem Retinol sind ca. 50 Carotinoide dem Vitamin A zugeordnet. Das fettlösliche Vitamin A wird im Organismus zu 80 % resorbiert und in der Leber gespeichert. Das Vitamin A ist für die Funktion und den Aufbau der Blutkörperchen, Schleimhäute, Augen und Haut ein wichtiger Faktor. Darüber hinaus erfüllt es wichtige Stoffwechselprozesse, indem es die Proteinsynthese und den Fettstoffwechsel in der Leber unterstützt. Ist der Körper vermehrt psychischem und physischem Stress ausgesetzt, benötigt er für den erhöhten Proteinbedarf mehr Vitamin A für die Synthese. Das Retinol fördert die Nervenzellgesundheit und unterstützt das Immunsystem wirkungsvoll bei der Abwehr von Parasiten, Bakterien und Viren. Es erhöht die Anzahl der weißen Blutkörperchen und erleichtert dadurch die Produktion von Antikörpern.

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Vitamin C (Ascorbinsäure)

Ascorbinsäure ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems und ist für den Menschen ein essentielles Vitamin. Es hat vielfältige Schutzfunktionen, die für den Organismus lebensnotwendig sind. Vitamin C fördert synergetisch die Eisenaufnahme im Darm und ist wichtig für den Aufbau von Knochen, Zähnen, Zahnfleisch und Bindegewebe. Die Ascorbinsäure wird bei einem entscheidenden Schritt der Kollagen-Synthese benötigt. Eine unzureichende Aufnahme mit der täglichen Nahrung kann mit einer erhöhten Frakturhäufigkeit einhergehen. Ascorbinsäure ist fundamentaler Bestandteil wichtiger Stoffwechselprozesse wie z.B. bei der Bildung von Steroidhormonen oder dem Botenstoff Noradrenalin. Darüber hinaus fungiert Vitamin C als ein Antioxidans, das die Zellen schützt, indem es freie Radikale bindet und das Infektionsrisiko verringert. Es kann sich und andere Antioxidantien wie Vitamin E und Glutathion nach Kontakt mit freien Radikalen regenerieren. In Synergie mit Vitamin B6 (Pyridoxin) und Vitamin B3 (Nicotinamid) reguliert Vitamin C die Synthese von L-Carnitin, das neben der Fettverbrennung in der Muskulatur auch für die Mitochondrienfunktion und den Mitochondrienstrukturschutz eine zentrale Rolle einnimmt.

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Vitamin D

Vitamin D ist der Oberbegriff für eine Reihe fettlöslicher Verbindungen, die essentiell für die Aufrechterhaltung des Mineralstoffgleichgewichtes im Körper sind. Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird vom menschlichen Körper aus Cholesterol (Cholesterin) und Sonneneinstrahlung (UV) in der Haut gebildet. Das Vitamin D3 ist an hunderten von Steuerprozessen im menschlichen Organismus beteiligt und hat die zentrale Aufgabe den Calcium und Phosphatstoffwechsel zu regulieren. Dabei ist das Vitamin D3 primär auf die vier Zielorgane Knochen, Dünndarm, Niere und Nebenschilddrüse ausgerichtet. Das Vitamin D hat die Fähigkeit die Resorption und Mineralisierung beim physiologischen Auf- und Abbauprozess des Knochengewebes positiv beeinflussen zu können und hat dadurch eine zentrale Bedeutung für den Knochenstoffwechsel. Das Vitamin D3 stabilisiert das Immunsystem und trägt zu einer physiologisch gesunden Entzündungsreaktion bei. Eine Unterversorgung des Körpers mit Vitamin D3 kann zu Bluthochdruck, kardiovaskulären Erkrankungen und koronaren Herzkrankheiten führen. Nach bisherigen Untersuchungen ist ein Vitamin-D3-Mangel ein erhöhter Risikofaktor für Multiple Sklerose, Autoimmunkrankheiten, Morbus Crohn/chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus Typ 1 und Fibromyalgie.

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Vitamin K2

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das für eine funktionierende Blutgerinnung, starke Knochen, gesunde Arterien lebensnotwendig und ferner auch für die Steuerung von Calcium von größter Bedeutung ist. Bei einem Mangel an Vitamin K kann Calcium nicht ausreichend reguliert werden und wird vermindert in Zähne und Knochen eingebaut, so dass diese porös werden können. Zudem lagert sich gleichzeitig Calcium in den Arterien ein. Es konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin K2 die ATP-Produktion in den Mitochondrien steigert und mitochondriale Schäden der Zellen durch Vitamin K2 verbessert werden. Daraus resultiert, dass Vitamin K2 gegen eine mitochondriale Dysfunktion wirkt und eine normale ATP-Produktion unterstützt.

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Weizengras-Extrakt

Weizengras-Extrakt wird aus jungen Weizenhalmen gewonnen, da sie zahlreiche für den Menschen lebensnotwendige Nährstoffe und essentielle Aminosäuren beinhalten. Er hat einen hohen Eisengehalt und enthält zellregenerierende Enzyme, vielfältige Pflanzeneiweiße sowie zahlreiche Vitamine (B1, B2, B3, B6, B12, B17, C, E und Carotin), die den Extrakt zu einem wirkungsvollen Antioxidans machen. Das Gras enthält alle wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente und weist einen 70 %igen Chlorophyllgehalt auf, der die Synthese von Hämoglobin unterstützt. Hämoglobin (der „Blutfarbstoff“) wird vom Organismus für den Sauerstofftransport benötigt.

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Wermut

Wermut oder Wermutkraut (Artemisia absinthium) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Man findet es in den trockenen Gegenden Europas, Nord- und Südamerikas sowie Asiens auf kargen und steinigen Böden. Die medizinische Wirkung von Wermut beruht auf seinem Gehalt an ätherischen Ölen, Bitterstoffen wie dem Absinthin und Gerbstoffen. Es werden Geschmacksnerven angeregt und durch erhöhte Speichel- und Magensaftbildung steigern sich Appetit und Verdauung, wodurch Verstopfungen beseitigt und Übelkeit gedämpft werden.

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Zink/Zinkcitrat

Zink ist für den menschlichen Körper ein essentielles Spurenelement, das von unserem Körper nicht selbst gebildet wird und über die Nahrung kontinuierlich aufgenommen werden muss. Der Organismus enthält insgesamt 2 g des Minerals, wobei 70 % in den Knochen gespeichert werden. Zink spielt eine Schlüsselrolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und ist auch an dem Aufbau der DNS und dem Zellwachstum beteiligt. Ferner sorgt es für einen normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen und unterstützt den gesunden Säure-Basen-Haushalt. Zink fungiert als Co-Faktor für zahlreiche Enzyme und spielt eine wesentliche Rolle im Stoffwechsel des Bindegewebes. Des Weiteren ist es für die Knochenmineralisierung und die Entwicklung des knorpeligen Grundgerüstes der Knochen wichtig. Mehr als 100 unterschiedliche Enzyme benötigen Zink für ihre katalytische Fähigkeit bei lebenswichtigen chemischen Reaktionen. Besondere Bedeutung erlangen Glutathionperoxidasen als Bestandteil der zellulären Abwehr gegen die Folgen von oxidativem Stress. Ein Zinkverlust in biologischen Membranen erhöht deren Anfälligkeit für oxidative Schäden und begünstigt Funktionsstörungen. Zink spielt ebenfalls bei der Zellensignalisierung eine Rolle und kann Hormonausschüttung sowie den Nervenstoffwechsel beeinflussen. Zink ist essentiell für die Funktion des Immunsystems, indem es bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems eine Abschwächung der Immunreaktion bewirkt. Durch eine einseitige („falsche“) Ernährung kann Zinkmangel zu einer Verringerung der Abwehrfunktion führen und das Immunsystem schwächen.