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Leistungssteigerung durch die richtige Versorgung der Mitochondrien?

Was sind Mitochondrien überhaupt?

Mitochondrien sind spezielle Zellorganellen mit einer Doppelmembran und fungieren als die “Energiekraftwerke” der Zellen. Sie produzieren das für die Zellenergie notwendige Molekül Adenosintriphosphat (ATP), indem sie die gebundene Energie der Nahrung in eine für die Zelle verwertbare Form (ATP) umwandeln. Diese für den Organismus lebensnotwendige Energieumwandlung läuft immer unter Sauerstoffverbrauch ab, indem primär Glukose mit Sauerstoff oxidiert (“verbrannt“) wird. Die Energie die bei diesem Oxidationsvorgang in den Mitochondrien freigesetzt wird, bindet sich an das ATP. Das energiegeladene Molekül transportiert die Energie dann in die bedürftigen Zellregionen. Die Anzahl der Mitochondrien in der Zelle hängt von deren Anforderungen und Aktivitätsmerkmalen ab. Aus diesem Grund haben z.B. Herzmuskelzellen eine höhere Anzahl an Mitochondrien als Knorpelzellen. Eine einzige Zelle kann zwischen 1500 bis 5000 Mitochondrien enthalten. Die Mitochondrien sind die Voraussetzung für eine gesunde Zellfunktion und einen intakten Organismus. Sie beinhalten elementare Stoffwechselwege, die für die Produktion der körpereigenen Hormone benötigt werden und sind damit wichtiger Bestandteil des gesamten Körperstoffwechsels.

Viel hilft viel - oder nicht?

Übermäßige sportliche Belastung kann dem Körper schaden. Der Grund für die sportliche Grätsche gegen die Gesundheit findet sich auf molekularer Zellebene. Der Organismus ist einem Übermaß an freien Radikalen ausgeliefert was man oxidativer Stress nennt. Intensive sportliche Aktivitäten können die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien beeinflussen. Robert Boushel, Direktor der Universität der British Columbia`s School of Kinesiology in Kanada, belegte 2015 mit einer Studie, dass die Mitochondrien nach einem harten HIIT Training nur mit halber Kapazität arbeiten. Ihre Fähigkeit der Sauerstoffnutzung und die, sich vor freien Radikalen zu schützen, sinkt. Daher empfiehlt es sich langsam zu beginnen und die Intensität mit der zu Zeit steigern. Die Anzahl an Mitochondrien in der Zelle ist nicht konstant, im Gegensatz durch regelmäßiges Training nimmt sie zu. So weisen die Muskelzellen von Ausdauerathleten deutlich mehr dieser zellulären Gebilde auf. Regelmäßiges Training im richtigen Maß und die richtige Versorgung der Mitochondrien sorgt also dafür, dass der Körper nicht nur mehr Mitochondrien bilden kann und somit leistungsfähiger ist, sondern auch dass diese sich strukturell verändern. Dabei nimmt die innere Oberfläche zu und damit auch ihre Fähigkeit zur Bereitstellung von Energie.

Wie wirken Mikronährstoffe und Mitochondrien in der Kombination?

  • Vitamin E schützt als Antioxidans die Zellen vor schädlichen Radikalen. Grundlegend versorgt Vitamin E den Körper mit Sauerstoff den er für die ATP-Synthese in den Mitochondrien benötigt.
  • Curcuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch “Gelber Ingwer“ genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Ingwergewächse. Sie stammt aus Südasien und wird in den Tropen vielfach kultiviert. Curcuma wirkt anregend auf die Magensaft- und Gallensäureproduktion. Die in einigen Curcuma-Arten enthaltenen gelben Farbstoffe, allen voran Curcumin, weisen u.a. antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen auf.
  • Vitamin K2 steigert die ATP-Produktion in den Mitochondrien. Darüber hinaus können mitochondriale Schäden der Zellen durch Vitamin K2 verbessert werden. Daraus resultiert, dass Vitamin K2 gegen eine mitochondriale Dysfunktion wirkt und eine normale ATP Produktion unterstützt.
  • Vitamin D3 spielt eine Rolle bei der Funktion der Mitochondrien. Bei menschlichen Muskelzellen konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin D3 die Sauerstoffverbrauchsrate der Mitochondrien erhöhte. Auch andere Stoffwechselfunktionen der Mitochondrien wurden verändert.
  • Vitamin A ist für den Stoffwechsel der Mitochondrien wichtig. Vitamin A ist ein essentieller Cofaktor eines Enzyms, Fehlt dieses Vitamin, kann die Aktivität der Mitochondrien stark zurückgehen.
  • Selen ist ein wesentlicher Bestandteil der Aminosäure Selenocystein, die im aktiven Zentrum zahlreicher Proteine verkommen. Eine prägnante Position nimmt Selen im Enzym Glutathionperoxidase ein, das die radikalen Sauerstoffverbindungen des Fettstoffwechsels neutralisiert. Diese Peroxide würden ohne die Reduktion der Glutathionperoxidasen in den Zellen verbleiben und die Mitochondrien und Zellwände sowie das Genmaterial beschädigen.
  • Mangan spielt bei dem antioxidativen Schutz der Mitochondrien eine Rolle. Eine unzureichende Mangankonzentration im Körper kann zu Zell-, Mitochondrien- und Zellkernschäden führen, da freie Radikale die Zelle in ihrer Funktion beinträchtigen.